Der Stabmixer: Perfekter Reisebegleiter um schnell Smoothies zuzubereiten

Der Pürierstab, auch Stabmixer, Mixstab oder Blender genannt, geht auf eine Erfindung des Schweizers Roger Perrinjaquet zurück. Im Jahr 1950 meldete er ein Patent für ein tragbares Küchengerät an. Laut dem späteren Hersteller ESGE wurde mit diesem Patent der erste Pürierstab beschrieben. 1954 erwarb ESGE das Patent und vertreibt bis heute den Pürierstab je nach Land mit unterschiedlichem Namen. So wird er zum Beispiel in Deutschland unter dem Namen „ESGE Zauberstab“ vertrieben.

Pürierstab für den Hausgebrauch

Für den Hausgebrauch liegen die Leistungen zwischen 50 Watt und 600 Watt. Auf dieser Pürierstab Seite findet man Geräte in verschiedenen Leistungsklassen: https://www.puerierstab-tests.de/ Neben der Variante, die ihren Strom aus der Steckdose direkt bezieht, gibt es auch noch Geräte mit einem Akkubetrieb samt Ladestation. Die Akkuvariante ist auch mit Lithium-Ionen-Technik zu haben. Aus Sicherheitsgründen bei Elektrogeräten sollte der Griff nur mit einem feuchten Tuch oder Schwamm gereinigt werden. Der Fuß ist meist abnehmbar und kann auch in die Spülmaschine gegeben werden.

Die Glocke, welche die rotierenden Messer am Mixfuß umgibt, kann eine seitliche Öffnung haben. Laut Hersteller sind aber Geräte ohne dieser Öffnung leichter zu reinigen und verursachen weniger Spritzer.

Bei hochwertigeren Geräten ist es möglich, Zusatzgeräte zu verwenden. Als Aufsatzvarianten gibt es welche zum Sahne steif schlagen, zum Rühren von Teig und Ähnlichem. Ein weiterer Zusatz erlaubt zum Beispiel das Hacken von Kräutern, Nüssen, Zwiebeln, Fleisch und Käse.

Auch für das Mahlen von Kaffeebohnen und Kernen gibt es einen eigenen Aufsatz. Je nach Produkt ist es möglich, den Motor auch für eine Vakuumpumpe zu verwenden. Lebensmittel können damit einfach vakuumiert und eingefroren werden. Bei elektrischen Handrührgeräten gibt es als Aufsatz auch einen Stabmixer.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten des Stabmixers

In Chemielaboratorien findet der Pürierstab ebenfalls seine Anwendung. Zur Herstellung von Emulsionen, Extrakten, Nanosuspensionen oder zur Homogenisation bei Probenvorbereitungen wird meist ein IKA-Ultra-Turax (Dispergier-Rührstab) verwendet. Bei diesen Homogenisatoren wirken in einem engen Spalt, der sich zwischen einem Rotor und einem Stator befindet, effizientere Scherkräfte und Kavitationswirkungen (etwa Ultraschall).